Martin Solèr

„Es muss sich bewegen.“, erwähnt Martin Solèr wenn er über seine Kunstarbeiten spricht. Der gelernte Mechaniker, Landschaftsgärtner und Erwachsenenbildner kombiniert Metall-, Plastik-, Holz- und Elektroteile zu motorisierten Plastiken. Aufgrund eines zufallsgesteuerten Gestaltungsprozesses mit einem hohen Grad an Improvisation entstehen absurd-irrwitzige Kreationen unterschiedlicher Materialien. Es handelt sich bei den Abfallplastiken auch um ein Zusammenfügen unterschiedlicher Geschichten, die den jeweiligen Gegenständen aus der Vergangenheit, dem Fundort und der Reisen anhaften. Der Fundus an trivialen Alltagsmaterialien stammt von ausgedehnten Entdeckungstouren in Containern, Mulden, dem Strassenrand und leer stehenden Fabriken in der Schweiz und im Ausland. Die Recycle-Plastiken von Autodidakt Martin Solèr regen bei der Betrachtung zum Schmunzeln an und wecken eine Begeisterung für die technische Machbarkeit. Dies alles schreibt der Kunsthistoriker Michael Sutter.

Im KKLB hat Martin Solèr gleich seine ganze Werkstatt eingerichtet. In unseren vier Kunst-Salon-Räumen geht es nun sehr bewegt zu und her. Mehrere Rauminstallationen sind so entstanden.

Weitere Infos und Arbeiten von Martin Solèr findet man auf seiner eigenen Homepage: www.martinsolerallart.ch