Rolf Brem

Luzern, 1926-2014

Rolf Brem, geboren 1926 in Luzern, besuchte dort 1945-48 die Kunstgewerbeschule und arbeitete danach neun Jahre mit seinem wichtigsten Lehrer, Karl Geiser, in Zürich. Nach Studienaufenthalten in Paris (Académie Julien, Académie de la Grande Chaumière), London und Florenz wirkte er in Rom als Mitglied des Istituto Svizzero di Roma. Seit 1957 arbeitet er in eigenen Ateliers in Meggen, Luzern und im Tessin als konsequent figurativer Bildhauer, der seine Ideen und Modelle aus dem Alltag herausgreift und in ihrer Lebensnähe und Natürlichkeit darstellt. 1977 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Luzern, 1992 präsentierte Harald Szeemann 136 seiner Portaitköpfe an der Weltausstellung in Sevilla. 2011 wurde Rolf Brem das Ehrenbürgerrecht der Gemeinde Meggen verliehen. Am 11. April 2014 ist Rolf Brem in Luzern gestorben.

Im KKLB haben Louis Brem, Bruno Fischer und Urs Heinrich die damalige Porträitköpfe-Installationsarbeit von Harald Szeemann für die Weltausstellung in Sevilla adoptiert. Unter der Leitung von Rolf Brems Sohn, Louis, wurde die damalige Installation in der Menge der «Grende», wie Rolf Brem ihnen sagte, gar verdoppelt. Im Jahr 2018 sind also viele Prominente im KKLB anwesend, wie etwa Thomas Hürlimann, Günther Grass, Hans Küng, Hans Erni, Marc Ritsch und Viele mehr.