Silas Kreienbühl

1983, Sursee und Beromünster

Silas Kreienbühl ist 1983 in Sursee geboren. Er hat den Vorkurs an der Gestaltungsschule Farbmühle in Luzern besucht und anschliessend in Zürich und Luzern «Kunst und Vermittlung» studiert. 2009 hat er an der «Hochschule Luzern Design & Kunst» diesen Studiengang mit einem Bachelor abgeschlossen. Kurz darauf begann er für Wetz im damaligen «KKL Uffikon» zu arbeiten. Mit dem Wechsel nach Beromünster und zum KKLB übernahm er gleich von Beginn weg die Direktion des neuen Grossprojektes Landessender Beromünster und half dieses aufzubauen.

Im KKLB zeigt Silas Kreienbühl beispielsweise seine «Analogien», wie er sie selber nennt. Die meisten dieser Arbeiten entstehen mittels einer analogen Kamera aus der ehemaligen Sowjetunion, einer «Zenit E». Dabei interessieren ihn einerseits die intensive Farbigkeit und extreme Lichtsituationen, sowie der Zufall und das Unfertige. Der entwickelte Film birgt für Silas Kreienbühl haufenweise Überraschungen, weit über den absichtsvoll belichteten Bereich hinaus. So entstehen häufig ungewöhnliche Realitäten, die es da draussen tatsächlich gibt.

Sehr beliebt ist auch seine Arbeit «Schnee von Gestern». Diese Arbeit und verschiedene Weiterentwicklungen sind im KKLB zu sehen.

Auch sein neustes Projekt wird im KKLB präsentiert: Die KKLB Filiale Berlin. Ein Museum in der Grossstadt, ohne Institut und weitgehend ohne Kunstwerke. Es geht dabei um Wahrnehmung, in Relation setzen, Bezüge herstellen und meistens auch um das Abbauen von Vorurteilen. In geführten Touren geht es so durch die deutsche Landeshauptstadt. Mehr dazu bald unter www.kklb-berlin.de

Im KKLB gibt es ausserdem mit dem «Berliner Fenster» von Silas Kreienbühl einen aktuellen, fotografischen und exklusiven Einblick in das Grossstadtleben von Berlin.

Weitere Infos und Arbeiten von Silas Kreienbühl findet man auf seiner eigenen Homepage: www.silaskreienbuehl.ch

Silas Kreienbühl zeigt seine Arbeiten auch im Rahmen des äusserst erfolgreichen und grossen KKLB-Projektes «Kunst im Spital» im Luzerner Kantonsspital in Luzern: www.kunstimspital.ch