Performance-Duo Bucher & Wetz

Das «Duo Bucher & Wetz» ist ein performatives Zweiergespann, das sich auf nur einen Aktionsraum beschränkt. Die Aufführungen finden jeweils in einer kirchengrossen und fensterlosen Halle statt. Die auf verschiedenen Ebenen gelegenen Performance-Bühnen befinden sich mitten in der bekannten Wetz-Installation «Zihlenfeldlöchli».

Diese Installations-Halle ist ein Bestandteil vom Gesamtkunstwerk KKLB – Kunst und Kultur im Landessender Beromünster, welches der Künstler Wetz als Chef vom «Künstler-Studio-Wetz» hauptverantwortet.

Das „Duo Bucher & Wetz“ besteht aus dem Musiker, CDO-Chief Digital Officer und Personalmanager vom KKLB, David Bucher und dem international bekannten Künstler Wetz. David Bucher kennt man ausserdem auch als Mitglied der Nidwaldner Band «Buschi & Anni». Weiter arbeitet der vielbegabte Familienvater als freier Geschichten-Autor.

David Bucher und Wetz bieten zusammen eine multimediale Performance. Ohne Effekthascherei, jedoch mit einer unglaublichen Vielfalt an Ereignissen komprimieren sie ihre Vorführung auf einen präzisen Zeitraster von 1931 Sekunden, eine Unterhaltung vom Feinsten!

Jeweils vor der Aufführung findet im KKLB-Kinotheater eine kurze Einführung in die geschichtlichen Episoden vom damaligen Zihlenfeldlöchli statt. Die schon seit Anfang der 90-iger Jahre bekannten 107 Geschichten von Eugen und Myriam Bossart aus Zürich erzählen von einem einfachsten Hof, der in einem unvorteilhaften «Loch hinten» stand. Einundzwanzig Schafe, sieben Hühner und eine Kuh spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die sieben Buben. Wetz war einer dieser sieben Buben. Weiter in Aktion treten bei diesen Geschichten italienische Gastarbeiter und eine hochkreative Grossmutter mit einer psychischen Behinderung. Auch ihr Mann, der liebe Grossvater war wichtig.

Die seit vielen Jahren erzählten Zihlenfeldlöchli-Geschichten enden in der Phase des Neureichtums der Liegenschaft. Diese ist in den 80-iger Jahren abgebrannt. Das Zihlenfeldlöchli stand ganz hinten am Waldrand im heutigen Bergboden in der Luzerner Gemeinde Wolhusen, im «Täli» der kleinen Wigger. Die damaligen Wald-Zihlen, die den Flurnamen Zihlenfeldlöchli bilden und zur damaligen Holzgewinnung dienten, sind heute noch sichtbar.