Art-Bunker-Lucerne

Interview von Werner Zihlmann mit dem Künstler Wetz

Zum Projekt «art-bunker-lucerne» gibt es nun wieder einmal ein alt bekanntes Interview von Werner Zihlmann mit dem Künstler Wetz

Zum Interview

Im bestehenden Bunker, der unterirdisch (mit dem einem unglaublich langen Gang) mit dem Hauptgebäude verbunden ist wird ein hochspannender Krimi in Anlehnung an die Wirklichkeit als Installations-Roman von Wetz eingerichtet. Und weiter entsteht ein Zugang zum fiktiven U-Bahn-Netz des deutschen Künstlers Martin Kippenberger. Dieser erlangte 1993 grosse Bekanntheit mit seinem Kunstprojekt «Metro-Net», mit dem er auf der ganzen Welt verschiedene Teile eines weltumspannenden U-Bahn-Netzes realisierte. Der U-Bahn-Eingang ist sehr gross. Zwei sehr schöne Fertigbeton-Treppen (Gewicht je 4.47 Tonnen) führen zuerst 7 Meter in den Boden. Dort gibt es einen grossen Vollbeton-Wechselausstellungsraum mit einem riesigen Tageslichtschacht mit 2 Meter Durchmesser. Unten kann man durch diesen 7m hohen total offenen Schacht direkt in den Himmel oder Sternenhimmel sehen. Von dort geht eine Treppe wieder in einer anderen Richtung 3 Meter unter das gewachsene Terrain. Von dort geht es in einem Raum mit 2 Richtungen die beide verschüttet sind. Spätestens da sieht man das die U-Bahn nur fiktiv ist. Den Eingangsbereich der Metro und der Eingang zum bestehenden (3 Stockwerke in den Boden reichenden) Bunker erlangen die Besucher von einem Holz-Pavillon aus. Von diesem Pavillon führt eine Tür zur U-Bahn und eine andere Tür in den Bunker. Der Pavillon ist, gross wie eine Stube im Jahr 1945, mit Tapeten an der Wand und einer klassischen Polstergruppe für fünf Personen. Ausgestattet auch mit einem alt aussehenden Fernsehen der per modernem Video die Besucher empfängt und informiert.