Art-Bunker-Lucerne

Ein Interview

Zum Projekt «art-bunker-lucerne» gibt es nun wieder einmal ein alt bekanntes Interview von Werner Zihlmann mit dem Künstler Wetz
(WZ = Werner Zihlmann)
WZ: In den vergangenen 10 Jahren KKLB gab es nur noch ganz selten dieses sehr beliebte Interview von Werner Zihlmann mit Wetz. Warum?

Wetz: Früher waren Sie Herr Zihlmann fast der einzige, der sich für meine Projekte interessierte. Heute gibt es viele Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen und auch viele neue Medien, die mir laufend Fragen stellen.

WZ: Ich habe gehört, dass Sie bei Ihrem neuesten KKLB-Projekt «art-bunker-lucerne» die heute schon feudale Erreichbarkeit vom KKLB noch weiter ausbauen möchten!

Wetz: Ja, was uns noch fehlt ist der vom Kanton Luzern schon lange versprochene direkte Veloweg zu unserem Nachbarn, dem guten Restaurant Chommle… und eine direktere Verbindung ins Engadin.

WZ: Veloweg ja. Aber die Verbindung der Flugplätze Samedan-Beromünster und noch dazu der KKLB-eigene Helikopter-Landeplatz. Da ist doch alles bestens gewährleistet.

Wetz: Ja. Der Flughafen Beromünster ist aber nicht für alle Flieger unserer Besucher genug gut ausgebaut. Natürlich sind wir verwöhnt. Anständige Hotels im Engadin verfügen ja bekanntlich heute über luxuriöse Limousinen und gute Chauffeure. Und dank dem neuen Vereina-Tunnel, unserem direkten Autobahnanschluss in Sursee und dem grossen eigenen Car- und Autoparkplatz bleibt natürlich alles im grünen Bereich.

WZ: Apropos grüner Bereich. Gäbe es da noch Verbesserung beim ÖV?

Wetz: Nein nicht wirklich. Seit zehn Jahren haben wir eine direkte Haltestelle von unserem ÖV-Transfer-Bus direkt vor der KKLB-Haustür. Und wir sind mitten in der Schweiz. Zürich, Bern, Lugano, Genf und Basel sind über den Bahnhof Sursee und der Postauto Haltestelle Hasenhusen, kombiniert mit unserem ÖV-Abhol-Dienst, ganz direkt angeschlossen. Viele unserer Besucher aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich kommen so oder so oft mit ihren eigenen Autos oder mit einem eigenen Luxus-Car. Verständlich, weil bei keinem anderen international bekannten Kunsthaus kann man heute noch gratis und direkt vor dem Haus parkieren. Und auch die Strassen sind bei uns nur ganz selten verstopft.

WZ: Was haben Sie dann noch für Wünsche zum 100-Jahre-Jubiläum (90 Jahre Landessender plus 10 Jahre KKLB) bezüglich ÖV offen?

Wetz: Einen ganz direkten U-Bahn-Anschluss vom weltumspannenden Netz von Martin Kippenberger möchte ich beim neuen KKLB-Projekt «art-bunker-lucerne» realisieren.

WZ: Ja, das wäre natürlich eine traumhafte Sache. Ich wünsche Ihnen viel Glück.

Wetz: Glückwünsche alleine helfen da natürlich noch nicht zur Realisierung. Das braucht auch noch ein paar Investoren. Aber ich bin zuversichtlich. Bisher konnten wir alle unsere Träume verwirklichen. Dank unserem grossen KKLB-Erfolg gibt es immer genug Leute, die gerne mit uns Zusammenarbeiten.

WZ: Werden da wiederum Top-Firmen wie die Sebastian Müller AG von Rickenbach und die H&T aus Sursee mit dabei sein?

Wetz: Sie sind gut orientiert. Sicher werden diese wiederum dabei sein. Aber auch der direkte Nachbar Amrein AG und weitere langjährige KKLB-Sponsoren wie Otto’s, HUG Familie, Fitness Connection Wolhusen, Be Netz AG, schaerholzbau, Zihlmann AG, Sigmatic usw.

WZ: Würde mit dem neuen Landessender-U-Bahn-Eingang auch der direkte Anschluss ins Engadin realisiert werden?

Wetz: Ja, die Engadin-Verbindung dank dem U-Bahn-Eingang in Zuoz wäre damit gewährleistet. Und das alles mit bester Luftqualität. Seit 2003 gibt es den U-Bahn-Lüftungsschacht im Surseer Wald mit Waldluft. Dort, wo momentan unser www.Kunsthaus-Sursee.ch den Leuten viel Freude bereitet.

WZ: Was gibt es noch für andere Stationen? Sie sprechen von einem weltweiten U-Bahn-Netz.

Wetz: Beim von Martin Kippenberger 1993 geplanten, aber bis heute noch nicht komplett realisierten U-Bahn Netz «Metro-Net» sind an folgenden Orten U-Bahn-Teile vorhanden: Los Angeles, Helsinki, Dawson City, Hollywood, Kassel, Paris, Genf, Zuoz, Rom, Syros, New York, Leipzig, Wien, Tokyo, Münster, Nizza, Athen, Ägypten, St. Georgen, Karlsruhe, Köln, Madulain und Sursee. Der sehr bekannte U-Bahn-Lüftungsschacht von Martin Kippenberger, realisiert vom Pavillon-Kommissar Julian Heynen im deutschen Pavillon an der 50. Biennale Venedig, musste leider wieder zurückgebaut werden. Das ist natürlich schade. Gerne wären wir vom KKLB immer mal wieder husch-husch nach Venedig gefahren.

WZ: Weltweit super! Dann wird es sicher eine Schutzmaskenpflicht geben?

Wetz: Nein, das virtuelle Kippenberger-U-Bahn-Reisevergnügen bleibt für immer und ewig schutzmaskenfrei.

WZ: Danke für das Interview.

Wetz: Ich habe zu danken.