SOS-Kunsthofladen, Bramboden

Ein Teil vom KKLB-SOS-Kunsthofladen auf dem Bramboden ist bereits realisiert und die Arbeiten stehen nun zum Verkauf bereit.
Auf dieser Seite werden die Kunstschaffenden und ihre Nummern, ganz unten, fortlaufend ergänzt.

SOS-Kunsthofladen

Coronabedingt ist der SOS-Kunsthofladen momentan nur bedingt auf privater Basis geöffnet.

Ein Bericht nach Kunstvisite im Haus Weitsicht bei Bruder Willi Zihlmann von Künstler Wetz.

Das Haus Weitsicht auf Bramboden steht gleich neben einer sehr schönen Kirche.
Dort, auf Bramboden (total 57 Einwohner, fast alle auf abgelegenen Höfen) steht ein grosses Seminarhaus im hügelreichen Entlebucher «Bergeland» in einem schönen Ensemble mitten einer ganz kleinen Häusersiedlung.

Schon die teils-spektakuläre Anfahrtsstrasse (mit vielen, steht’s in Bewegung stehenden Nagelfluh-Felspartien) ist ein wunderschönes Erlebnis. „Vorsicht, man könnte da schnell mal ein Reh, ein Wildhase oder ein Fuchs überfahren!“
Ein funktionierender Klein-Postauto-Kurs, ein grosser Parkplatz und ein «loswandern können» zum wunderschönen Napf sind am Ziel vorhanden. Kulturgut wie Köhlerei sind dort noch (auch dank dem wichtigen und sehr treuen Wetz-Sponsor Otto’s) in Aktion.

Und eben da steht dieses Seminarhaus, das nun neu, das Haus „Weitsicht“ ist.
Etwa dreimal ging es als Seminarhaus Konkurs, sagte mir, ein heute pensionierter wichtiger Banker. Andere Menschen, die es besser Wissen wollen, sagten mir, dass es nur einmal in Konkurs geraten sei. Viele Millionen Franken wurden über Jahre investiert. Jetzt hat Willi, mein wirbliger Bruder, das Ding von der Kantonalbank für (weiss man über den Abschreiber der Bank etwas, was der Wetz zu wissen meint) ein verhältnismässig „kleines Geld“ gekauft. Von 1,5 Millionen habe ich in der Zeitung mal was gelesen. Der wirkliche Preis weiss ich nicht. Dieser wurde nie kommuniziert. Und nun wurde dieses gute Ding auf Bramboden in «Zihlenfeldlöchli-Wetz-Art» mit viel «Wetz-Parkettholz» fantastisch umgebaut. Alles technische wurde in Bester „Willi-Qualität“ eingebaut.

Und sämtliche TV-Geräte in den Zimmern wurden abgebaut um der unglaublichen Weitsicht noch mehr Platz einzuräumen.

Willi Zihlmann und seine Kunstrealisations-Crew sind heute ein erfahrenes hervorragendes Umbau-Team mit unglaublich viel Erfahrung geworden. In ihrem Portfolio haben sie schon Kunst-Objekte, wie das gefeierte KKLW-Zihlenfeldlöchli, vorzuweisen.

Nun kommt auf Bramboden, in diesem weitsichtigen Haus, bis Oktober noch viel Kunst rein. Installationen und Objekte von Künstler Wetz und viele Bilder auch von anderen Künstlern. Es wird dabei auch eine Selbstbedienungs-Galerie geben. Eine, von der KKLB-Kunsthofladen- und KKLB-Kunst-Trip-Direktorin Marlene Jost betriebene, Kunst-Galerie-Filiale vom KKLB. Auch ein, in der KKLB-Filiale-Berlin, entwickelter Kunst-Spaziergang vom sehr versierten Künstler und KKLB-Direktor Silas Kreienbühl ist für Bramboden in Arbeit. In seinem Spaziergang-Team sind wahrscheinlich Leute wie Simon Enzler, Stefanie Grob, Wetz, Robert Müller, Emil Steinberger und Christoph Simon.

Das Haus wird, so wie es nun scheint, sehr stark gebucht sein. Wie ich gerade mithören konnte, bei einem Telefonat von Willi, melden Leute Interesse an. Ein Firmenchef von einer sehr bekannten Firma möchten auch von der „Weitsicht“ profitieren. Nicht wirklich überraschend für mich! Der versierte und umtriebige Geschäftsmann Willi Zihlmann hat im Weitsicht-Haus raffiniert, zur Unterhaltskosten Abgeltung, auch schon laufende Einnahmen mit ganzjährigen Ferienzimmern organisiert. Das Haus Weitsicht darf aber muss nicht eine Rendite abwerfen, sagt Willi.

Eine sehr grosse und schöne Dienstwohnung gibt es auch vor Ort. Bewohnt vom mehrsprachigen hochgebildeten „Willi-Zihlmann-Butler“ Armin Knubel. Armin, der in seiner tollen und vielfältigen Karriere auch ein paar Jahre beim wetzigen und international sehr bekannten Gesamtkunstwerk untergebracht im Landessender Beromünster in wichtigen KKLB-Diensten gestanden hatte, ist vor allem in Fragen der Gesundheit und Kunst äusserst gut gebildet. Er empfängt auf Bramboden Gäste und konfrontiert diese mit Gesundheits- und Kunstfragen. Bei Führungen durch das grosse Haus (und manchmal mit einer Kirchen-Führung dazu) begeistert Armin Knubel Gäste vom Hausherr Zihlmann. Und sollte der Chef Willi mal selber da sein, gibt es viele weitere Aspekte seines vielfältigen Schaffens zu erfahren.

Es werden auf Bramboden auch Seminare und andere angemeldete Anlässe abgehalten. Und es besteht weiter auch (nach dem Virus) ein Angebot von einer Möglichkeit etwas, in selbstständiger Abhaltung, zu trinken. Eine Form von Restaurant, aber in einer total anderen Art. Vergleichbar am ehesten mit der Aussentrip-Raviolibar vom KKLB Beromünster.

Übernachten ist möglich. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Die Aussicht ist unschlagbar! Die Ruhe und die Auftritte der Wildtiere eine Show. Die teilweise sehr abgelegenen Höfe im Sichtfeld sind alle in Funktion. Kein Ballenberg also! Alles zu sehen , von der unteren ganz grossen und von der oberen auch grossen Aussichts-Terasse. Ein Wunder der Schweiz!

Kulinarisch gibt es da keine «Lattemacciatokultur» sondern viel mehr eine «Möuchkafi-mit-Frank-Aroma-Anteil-Kultur» im Angebot. Also: Most statt Orangensaft! Warum? Weil trotz riesiger Aussicht (vom Säntis über Pilatus, Schimbrig, Rothorn bis zu den Berner Alpen) kein einziger Orangenbaum zu sehen ist.

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Ursula Stalder

1953, lebt und arbeitet in Luzern

Ursula Stalder ist heute unumstritten die bedeutenste Strandgut-Künstlerin dieser Welt. Schon sehr zahlreich hat sie ihre Werke im In- und Ausland erfolgreich in Museen und Galerien gezeigt. Ein SRF-Fernsehfilm «Die Lagune von Venedig» von Toni Zwyssig würden wir ihnen sehr empfehlen:

Ihre Miniatur-Museen sind, wie auch ihre Grossinstallationen eine der Spezialitäten dieser sehr beliebten Künstlerin. Aktuell zeigt sie gerade eine saalgrosse Installation über dem KKLB-Bettensaal von Wetz. Auch auf Bramboden ist eine klassische Bilder-Arbeit zu sehen. Ein Bild mit Fundstücken vom Strand schön arrangiert. Hier zu sehen sind alles Lederstücke verschiedenster Art, alle durch das Salzwasser schwarz verfärbt.

Verkauf:

  • 159 | CHF 14’000.-
  • 161 | CHF 14’000.-
  • 162 | CHF 14’000.-
  • 163 | CHF 14’000.-
  • 164 | CHF 6’000.-
  • 172 | CHF 14’000,-

Weitere Informationen zu Ursula Stalder finden sie hier.

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Heinz Julen

1964, lebt und arbeitet in Zermatt

Wetz hat mit Heinz Julen schon viele Bilder und Performance produziert und auch andere Zusammenarbeiten fabriziert. Gross herausgekommen sind Julen und Wetz bei einer Filmproduktion vom ZDF. Wetz hat damals symbolisch die Kappelbrücke nach Zermatt gebracht. So konnte nach dem Brücken-Brand in Luzern der Tourismus rationalisiert werden und die Japaner waren weniger gestresst. Sie konnten in Zermatt gleich beide Sehenswürdigkeiten haben. Julen, aufgewachsen in einer herzlichen Familienbande, tief verwurzelt in ihre Heimat und Region wo Religion einen hohen Stellenwert hat, behielt er eine seltene Verbindung zu seinem Umfeld, gekennzeichnet von einer Spiritualität welche seinen Werken solch eine individuelle Dimension verleiht und Heinz zu einem Ausnahmetalent mit einer aussergewöhnlichen Karriere machte. Heute ist Heinz Julen stark in der Architekturszene vernetzt, wobei er weiterhin seiner Kunst auf seinem Bergatelier in Zermatt treu bleibt. Mit seinem Hotel, Backstage bietet er für Gäste aus der ganzen Welt puren Luxus mitten in der Bergwelt von Zermatt.

Verkauf:

  • 143 | Verkauft in Privatsammlung

Aktuell ist Heinz Julen im Wetz-Kunstwerk «Kunsthaus Sursee VIER» mit dabei. Infos dazu finden Sie hier.

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Mauricio Dias

1964, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro

Diese Frühwerke vom heute sehr wichtigen Künstler Mauricio Dias, der damals noch erfolgreich als Maler tätig war, stehen hier erfreulicherweise zum Verkauf. Heute ist Mauricio Dias zusammen Walter Riedweg als Duo weltbekannt und an den wichtigsten Ausstellungen wie an der Documenta in Kassel und an der Biennale in Venedig vertreten. Auch das KKLB zeigt immer mal wieder eine tolle Arbeit von Dias & Riedweg. Seit 1993 unternimmt das brasilianisch-schweizerische und heute ausserordentlich bekannte Künstlerduo Mauricio Dias und Walter Riedweg Forschungsreisen an die Ränder der menschlichen Existenz. Das Resultat sind beeindruckende Videoinstallationen, in denen sich eine poetische Bilderwelt mit sozialen und politischen Fragen mischt. Dias & Riedweg arbeiten an der gesellschaftlichen Peripherie: mit Strassenkindern, mit Favela-Bewohnern, mit psychisch Kranken. Hier ein Film über ihr Arbeiten anlässlich ihrer Ausstellung im Kunstmuseum Luzern im Jahre 2014: KLICK

Verkauf:

  • 153 | CHF 6’500.-, inkl. Rahmen
  • 154 | CHF 6’500.-, inkl. Rahmen
  • 155 | CHF 6’500.-, inkl. Rahmen
  • 157 | CHF 6’500.-, inkl. Rahmen