Wetz

17. April bis 7. August 2018

Die erste Wechselausstellung im Kunsthaus Sursee, für die Wetz himself verantwortlich zeichnete, machte sich schon beim Durchstreifen des Ladens bemerkbar. Überall an den Säulen in der Surseer Otto’s Filiale hingen weisse Texte mit Merksätzen, die zu einem inspirierteren Leben motivieren. Drinnen im Wechselausstellungsbereich vom Kunsthaus Sursee konzentrierte sich Wetz auf drei Werke: «Bilanz» war eine bittere Feststellung mit einer lebensfrohen Konsequenz. Die Videoarbeit plädierte für mehr «Unordnung und laisser-faire» im durchgetakteten Alltag. Das dritte Werk im weissen Raum materialisierte die Videoarbeit: Ein Theken-Objekt mit einer ordentlichen «Wetz-Unordnung» konnte da gekauft werden.
Die Kuppel im Wechselausstellungs-Bereich vom Kunsthaus Sursee hatte Wetz blau gestrichen und mehrschichtig materialisiert. Mit dem güldenen Krimskrams und den Wetz-Schafen, die er hier nicht naturnah aber glückselig weiden liess, hob die Ausstellung erst richtig ab. «Eine Herde weisser Schafe ist mein Königreich, und die kleine Hütte mein Palast», hatten die Besucher bei der Eröffnung zusammen gesungen. Dort wurde endgültig klar, was damit gemeint war.

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