Realisation

Öffnungszeiten

Mo – Mi 08.00 – 18.30 Uhr
Do – Fr 08.00 – 20.00 Uhr
Sa 08.00 – 16.00 Uhr

Eintritt
Erwachsene CHF 1.00
Kinder CHF 0.20

kklb@wetz.ch I www.kunsthaus-sursee.ch

Die Architektur vom Kunsthaus Sursee, mitten in der Otto’s-Filiale Sursee, wurde in einer Teamarbeit von Monika Steiger und Wetz entworfen. Die Kunsthaus-Baumeister Lukas und Walter Schär von der Firma «schaerholzbau» realisieren das Haus in einer «Form der Elemente». Der Aufbau vor Ort wurde vom KKLB-Team selber, verstärkt mit Daniel Zihlmann, Lukas Schär und Stefan Müller, realisiert.

Von Seiten der Firma Otto’s AG waren neben dem CEO Mark Ineichen der Leiter Bau und Ladenbau Stefan Basler, der Regionalverkaufsleiter Andreas Steinacher, die Direktionsassistentin Angela Schnyder und die Filialleiterin-Sursee und zugleich Kunsthaus-Sursee-Direktorin Jeannette Woodtli aktiv für das Kunsthaus Sursee tätig.

Oberfassade vom Kunsthaus Sursee

Die in Büron aufgewachsene und in Biel lebende Künstlerin Monika Steiger verwandelt den Dachkranz des Kunsthauses mit einer Installation, zu der sie sich durch die Ästhetik der Leuchtreklamen inspirieren liess. „Zwar ist die Beleuchtung beim Präsentieren der Otto’s Waren normalerweise sehr wichtig, aber sie bleibt doch immer zweitrangig“, sagt die Künstlerin. Also gibt sie in ihrer Installation verschiedenen Lichtsituationen eine Plattform und rückt sie ins Zentrum.
In ihrem speziell für das Kunsthaus Sursee konzipierten Werk vervielfältigt sie vier unterschiedliche Lichtstimmungen. Durch Kombination entstehen auf spielerische Art und Weise acht miteinander verbundene Module, die das Dach umschliessen und das Kunsthaus erstrahlen lassen. Monika Steiger hat nach ihrem Studium als Innenarchitektin einen Masterabschluss als Ausstellungsdesignerin in Genf gemacht. Die Kunst ist für sie ein Werkzeug, um mit unterschiedlichen Menschen in Kontakt zu treten, Barrieren abzubauen oder ganz aufzuheben.

Unterfassade vom Kunsthaus Sursee

Im unteren Bereich der Kunsthaus-Fassade hat der Künstler Wetz eine besondere Waren-Assemblage in Ultramarin und Gold realisiert. Da steht Alltags-Kram neben dem Kunst-Original, mischen sich Gaumenfreuden und Sinnlosigkeiten. Alles ist in Gold verpackt, blinzelt schelmisch oder verspricht erlesenen Genuss. Sogar die berühmte Holzkohle vom Napf hat jetzt ein Goldband und eine besondere Etikette erhalten. Dafür kostet sie in dieser Veredelung ausnahmsweise «dreimal mehr als normal». Das teuerste Produkt ist ein Gemeinschaftswerk von Jean Tinguely und Wetz, das sich auch noch irgendwo im Gestell befindet. Für diese Regal-Fassade werden laufend neue Produkte von verschiedenen Kunstschaffenden entwickelt.